Hospiz Prinzessinnen

Seit 1990 treffen sich die ehemaligen Prinzessinnen des Bottroper Karnevals einmal im Jahr, um über vergangene Tage und Sessionen zu reden und natürlich, um gemütlich beisammen zu sein. Und wie es seit jeher bei den ehemaligen Prinzessinnen gute Sitte ist, wurde auch in diesem Jahr bei dem Treffen in der Gaststätte „Hürter“ von den rund 20 anwesenden Damen für den guten Zweck gesammelt. „Wir haben uns dazu entschlossen, unsere Spende in diesem Jahr an das stationäre Hospiz zu geben“, so Elsbeth Müller, die nun gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Monika Rombergen und Anneliese Schürmann die Spende in Höhe von 250 Euro an Hospizleiter Christoph Voegelin übergeben konnte. „Wir wissen um die Wichtigkeit dieser Einrichtung, nicht zuletzt daher, dass bereits zwei unserer ehemaligen Prinzessinnen ihren letzten Weg hier gegangen sind“, so die Drei unisono. „Ich bedanke mich im Namen aller Verantwortlichen herzlich für diese Spende. Hier sieht man, dass auch der Karneval mit dem Hospiz seine Berührungspunkte hat“, so Hospizleiter Christoph Voegelin und erinnert an den Eröffnungstag 2014. Es war Rosenmontag

Über eine Spendensumme in Höhe von 500 Euro durfte sich nun das Team des stationären Hospizes mit Geschäftsführer Jürgen Münnich freuen. Möglich gemacht hatte dies die Kolpingfamilie Bottrop-Eigen, die bei ihrer Veranstaltung „Revival-Disco“ unter der Leitung von DJ Hardy (Thomas Hartmann und Team), in den Jahren 2016 und 2017 durch den Verkauf von Eintrittskarten und Getränken diesen Gewinn erzielt hatten. „Wir bedanken uns herzlich für diese großzügige Spende bei allen, die diese ermöglicht haben“, so Hospizleiter Christoph Voegelin gegenüber den Vertretern der Kolpingfamilie Bottrop-Eigen, die die Spende in Person von Josef Schulte im Walde, Marianne Brosa sowie Gudrun und Siegfried Lieske übergeben hatten. „Wir benötigen jedes Jahr eine sechsstellige Summe, um den reibungslosen Betrieb unserer Einrichtung sowie den kostenlosen Aufenthalt für unsere Gäste gewährleisten zu können“, so Geschäftsführer Jürgen Münnich, „von daher freuen wir uns sehr, dass die Kolpingfamilie Bottrop-Eigen an uns gedacht hat.“

Zeitung

Drei Wochen ist der diesjährige Herbstlauf von Adler-Langlauf nun her. Aber die positiven Auswirkungen des Events wirken noch nach. Nicht nur im Kreise der Aktiven wird die gelungene Veranstaltung gelobt, auch das Bottroper Hospiz kann sich wieder über die hervorragende Resonanz aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern freuen.

Unter der Leitung von Weltrekordler Theo Soboll wurden die über 1800 Aktiven wieder gebeten, die Pfandgebühr für den Zeitchip zu spenden. Insgesamt kamen dadurch 1250.- € zusammen, die jetzt durch den Vorstand des Vereins in der Einrichtung übergeben wurden.

KiTa online

So etwas erlebt auch der Leiter des stationären Hospizes, Christoph Voegelin, nicht alle Tage. Mit insgesamt rund 50 Kindern veranstaltete die KiTa St. Elisabeth einen eigenen, kleinen Spendenlauf zu Gunsten der Einrichtung an der Osterfelder Straße – rund um KiTa und Kirche. „Ich konnte vor Ort mit eigenen Augen sehen, wie toll sich die Kinder ins Zeug gelegt und Runde um Runde abgespult haben. Das ist ganz wundervoll zu sehen, wie diese Kinder Verantwortung übernehmen und sich in den Dienst des Hospizes gestellt haben“, so Christoph Voegelin, der sich nun über eine Spendensumme in Höhe von 500 Euro freuen durfte. „Insgesamt sind unsere Kinder 515 Runden gelaufen. Alleine eines unserer Kinder hat es geschafft, tolle 23 Runden zurück zu legen“, so KiTa-Leiterin Andrea Bert, die ergänzt: „Wir haben die Spendensumme geteilt, 500 Euro geben wir von Herzen gerne an das stationäre Hospiz, die restliche Summe investieren wir in ein neues Spielgerät für die Kinder“, unterstreicht Andrea Bert, die auch für das kommende Jahr einen Spendenlauf von der KiTa St. Elisabeth plant.

Nur so Bild

Über eine Spende von 800 Euro durfte sich nun Hospizleiter Christoph Voegelin freuen, der gemeinsam mit Hospiz-Geschäftsführer Jürgen Münnich die großzügige Spende entgegennehmen konnte. Möglich gemacht hatte dies die Musikgruppe „Nur so“, die nun an der Osterfelder Straße die Geldspende vor Ort  mit einer kleinen Abordnung der zehnköpfigen Gruppe übergeben hatte. „Wir freuen uns sehr über dieses außergewöhnliche Engagement, denn wir benötigen jährlich eine große Summe, um den reibungslosen Ablauf sowie den kostenlosen Aufenthalt unserer Gäste garantieren zu können“, so Hospizleiter Christoph Voegelin. Gesammelt wurde die Spende beim vergangenen Auftritt 2016 der alle zwei Jahre stattfindenden Adventskonzerte der Musikgruppe „Nur so“.

Rhenania Hospiz

Über eine Geldspende in Höhe von rund 600 Euro durfte sich nun der Träger des stationären Hospizes freuen. Gespendet hatte die Jugendabteilung des Bottroper Fußballvereines SV Rhenania Bottrop. „Für uns ist die Unterstützung des stationären Hospizes eine absolute Herzensangelegenheit“, unterstrich SVR-Jugendleiter Jörg Koßek, der die Spende gemeinsam mit Tochter Melina, sowie seinem Vorstandskollegen Marc Bewersdorf übergeben hatte. „Wir hatten beim Vereinsgrillen eine Spendensäule stehen und haben gesammelt, darüber hinaus hat meine Tochter auch noch ihre Kleingeld-Sammlung für das Hospiz zur Verfügung gestellt“, so Jörg Koßek, der mit einigen Rhenanen-Jugendspieler bereits am Spendenlauf „Jeder Meter zählt“ teilgenommen hatte. „Wir freuen uns sehr über dieses Engagement der Jugendabteilung des SV Rhenania Bottrop und bedanken uns herzlich. Ein großer Dank geht natürlich an Melina. Ich finde es toll, wenn bereits so junge Menschen ein Empfinden für das Hospiz entwickeln“, sagte Hospizleiter Christoph Voegelin bei der Übergabe.

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Seit mehreren Jahren unterstützen die Zahnärzte Dieter Jansen (Kirchhellen), Ulrich Reich und Dres. Johannes und Jürgen von der Gathen (Bottrop), begleitet durch den Lions-Club Bottrop,  das stationäre Hospiz an der Osterfelder Straße mit ihrer Zahngoldsammelaktion.

„Ist ein neuer Zahnersatz erforderlich, ist der alte für die Tonne oder Schublade viel zu schade. Die darin enthaltenen Edelmetalle werden eingeschmolzen und ermöglichen diese großartige Spende“, sagen übereinstimmend die beteiligten Zahnärzte. In diesem Jahr freuen sie sich mit den Praxis-Mitarbeitern und dem Förderverein über die stattliche Summe von 15400.- €, die der Arbeit des Hospizes zu Gute kommt. Damit kann eine weitere optimale und persönliche Betreuung der Gäste und deren Angehörigen gewährleistet werden, die zuzahlungsfrei angeboten wird.

Ganz besonders möchten sich alle bei den Patientinnen und Patienten bedanken, die mit ihrer Spende zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Der Erfolg der Sammlung ist nur durch die Bereitschaft der Patienten zur Spende möglich. „Eine tolle Aktion“, bedankt sich der Geschäftsführer des Hospizes, Jürgen Münnich, bei allen Beteiligten.

Volmering

Lukas Behrendt, Jürgen Knipping, Hilmar Mösta, (Vorsitzender des Beirates), Jürgen Münnich, (Geschäftsführer des Hospizes), Antje von der Gathen, (Vorsitzende des Fördervereins), Sven Volmering MdB und Christoph Voegelin, (Leiter des Hospizes; v. l. n. r.; © Julian Kiefmann)

Seit über drei Jahren ist das Hospiz in Bottrop ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen, die sich im Endstadium einer zum Tode führenden Krankheit befinden. Für seine gute Arbeit ist das Hospiz über die Stadtgrenzen Bottrops hinaus bekannt. Um sich persönlich ein Bild vom Hospiz Bottrop zu machen, traf sich der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Sven Volmering mit dem Leiter des Hospizes, Christoph Voegelin, dem Geschäftsführer des Hospizes, Jürgen Münnich, dem Vorsitzenden des Beirates, Hilmar Mösta, sowie der Vorsitzenden des Fördervereins, Antje von der Gathen zum Gespräch.

Das Bottroper Hospiz verfügt über acht Einzelzimmer. Neben den angestellten Mitarbeitern leisten die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter eine gute und wertvolle Arbeit, um den dort lebenden Menschen höchstmögliche Lebensqualität bieten zu können.

Da die Krankenkassen nicht alle Kosten für den Hospizaufenthalt übernehmen, ist das Hospiz auf Spenden angewiesen. Jürgen Münnich verdeutlichte, dass es immer schwieriger sei, die laufenden Kosten zu decken, insbesondere aufgrund der steigenden Anforderungen an Hospize. Als Bitte gab er dem Abgeordneten mit auf den Weg, dass die Politik verstärkt das Gespräch mit den Krankenkassen suchen sollte, um den Druck auf diese zu erhöhen, damit in Zukunft die Kostenübernahme der tatsächlichen Betriebskosten durch die Krankenkassen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gewährleistet wird.

„Das Hospiz in Bottrop leistet eine herausragende Arbeit für unsere Gesellschaft. Es ist wichtig, dass schwerkranke Menschen eine Anlaufstelle haben, bei der sie verstanden werden und ihnen geholfen wird. Die große Resonanz und Akzeptanz zeigt, dass das Hospiz in Bottrop genau solch eine Anlaufstelle ist“, betont Volmering.

Über eine Spende in Höhe von 700 Euro aus privater Hand durfte sich nun Hospizleiter Christoph Voegelin freuen. Übergeben hatten die Spende die beiden Bottroper Karl Heinz Kappenberg sowie Friedel Wolters. „Wir sind zusammen 160 Jahre alt geworden und haben das gemeinsam gefeiert. Und da man in unserem Alter ja schon alles hat, dachten wir uns, wir sammeln Spenden für einen guten Zweck“, so die beiden Schwäger unisono. Die Verbindung zum Hospiz besteht aus persönlichen Gründen seit einigen Jahren, denn mit Tochter Petra von Karl Heinz Kappenberg ging eine der ersten Gäste des stationären Hospizes ihren letzten Weg an der Osterfelder Straße. „Wir freuen uns sehr über diese Spende“, so Hospizleiter Christoph Voegelin, der noch einmal unterstrich, dass das stationäre Hospiz jährlich auf Spenden in Höhe von rund 160.000 Euro angewiesen ist, um den reibungslosen und für die Gäste kostenlosen Betrieb aufrecht zu erhalten.

Hospiz Schwäger