Volmering

Lukas Behrendt, Jürgen Knipping, Hilmar Mösta, (Vorsitzender des Beirates), Jürgen Münnich, (Geschäftsführer des Hospizes), Antje von der Gathen, (Vorsitzende des Fördervereins), Sven Volmering MdB und Christoph Voegelin, (Leiter des Hospizes; v. l. n. r.; © Julian Kiefmann)

Seit über drei Jahren ist das Hospiz in Bottrop ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen, die sich im Endstadium einer zum Tode führenden Krankheit befinden. Für seine gute Arbeit ist das Hospiz über die Stadtgrenzen Bottrops hinaus bekannt. Um sich persönlich ein Bild vom Hospiz Bottrop zu machen, traf sich der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Sven Volmering mit dem Leiter des Hospizes, Christoph Voegelin, dem Geschäftsführer des Hospizes, Jürgen Münnich, dem Vorsitzenden des Beirates, Hilmar Mösta, sowie der Vorsitzenden des Fördervereins, Antje von der Gathen zum Gespräch.

Das Bottroper Hospiz verfügt über acht Einzelzimmer. Neben den angestellten Mitarbeitern leisten die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter eine gute und wertvolle Arbeit, um den dort lebenden Menschen höchstmögliche Lebensqualität bieten zu können.

Da die Krankenkassen nicht alle Kosten für den Hospizaufenthalt übernehmen, ist das Hospiz auf Spenden angewiesen. Jürgen Münnich verdeutlichte, dass es immer schwieriger sei, die laufenden Kosten zu decken, insbesondere aufgrund der steigenden Anforderungen an Hospize. Als Bitte gab er dem Abgeordneten mit auf den Weg, dass die Politik verstärkt das Gespräch mit den Krankenkassen suchen sollte, um den Druck auf diese zu erhöhen, damit in Zukunft die Kostenübernahme der tatsächlichen Betriebskosten durch die Krankenkassen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gewährleistet wird.

„Das Hospiz in Bottrop leistet eine herausragende Arbeit für unsere Gesellschaft. Es ist wichtig, dass schwerkranke Menschen eine Anlaufstelle haben, bei der sie verstanden werden und ihnen geholfen wird. Die große Resonanz und Akzeptanz zeigt, dass das Hospiz in Bottrop genau solch eine Anlaufstelle ist“, betont Volmering.

Über eine Spende in Höhe von 700 Euro aus privater Hand durfte sich nun Hospizleiter Christoph Voegelin freuen. Übergeben hatten die Spende die beiden Bottroper Karl Heinz Kappenberg sowie Friedel Wolters. „Wir sind zusammen 160 Jahre alt geworden und haben das gemeinsam gefeiert. Und da man in unserem Alter ja schon alles hat, dachten wir uns, wir sammeln Spenden für einen guten Zweck“, so die beiden Schwäger unisono. Die Verbindung zum Hospiz besteht aus persönlichen Gründen seit einigen Jahren, denn mit Tochter Petra von Karl Heinz Kappenberg ging eine der ersten Gäste des stationären Hospizes ihren letzten Weg an der Osterfelder Straße. „Wir freuen uns sehr über diese Spende“, so Hospizleiter Christoph Voegelin, der noch einmal unterstrich, dass das stationäre Hospiz jährlich auf Spenden in Höhe von rund 160.000 Euro angewiesen ist, um den reibungslosen und für die Gäste kostenlosen Betrieb aufrecht zu erhalten.

Hospiz Schwäger