Das Traditionelle Fastenessen im Pfarrheim Feldhausen, veranstaltet vom Club „Kochen für Strohwitwer“, fand Ende März nach langer Corona-Zwangspause wieder statt. Die 14 Köche laden alljährlich ein, in geselliger Runde ein gut bürgerliches Essen zu genießen.

In diesem Jahr stand „Sylter Heringseintopf mit Salzkartoffeln und Speckstippe“ auf der Speisekarte. Dank der großzügigen Spenden von EDEKA Gerdes, Gasthof Berger, den Höfen Umberg, Maaßen und Borgmann sowie Getränke Sondermann kann der Verkaufserlös komplett für soziale Zwecke gespendet werden. In diesem Jahr konnte sich das Bottroper Hospiz über einen Betrag von 400.- € freuen, der in den letzten Tagen in der Einrichtung übergeben wurde.

Im Namen des Trägers bedankte sich Hospizleiter Christoph Voegelin bei den Köchen für das großartige Engagement.

Endlich kam es zu dem lang ersehnten Konzert bei Ralf Mader im Cottage. Zweimal musste das Konzert wegen Corona verschoben werden. Doch Ralf Mader und Georg & Christoph Wegner wollten das Konzert nicht absagen und die Band wollte auch zum dritten Mal trotz weiter Anreise aus dem Rostocker Umland wieder in Bottrop zu diesem guten Zweck aufspielen.

So hatte Ralf Mader ein gutes Hygienekonzept erarbeitet und zusätzlich zum Wetterrisiko das 1. Open-Air-Konzert nach Corona vorbereitet. Dass die Veranstaltung im Freien stattfinden konnte, kam bei den Zuschauern in der Coronazeit gut an und so blieb kein Stuhl unbesetzt. Der Wettergott gab zusätzlich noch seinen Segen und so konnten die „HEART OF STONES“ richtig Gas geben.

Einige Zuhörer hatten in der Finalphase des Konzertes Ihr Stones-Tanzbein geschwungen. Es kam bei vielen eine Art Erleichterung nach so langer Abstinenz auf! Nach fast vier Stunden Musikshow ging das Konzert, trotz eines Besuches des Ordnungsamtes, wie geplant gegen 24:00 Uhr zu Ende.

Organisiert und gesponsert wurde auch dieses Konzert durch das Architekturbüro Georg & Christoph Wegner. Der finanzielle Erlös durch den Kartenvorverkauf und Firmensponsoren liegt bei fas 4.000,00 €. Da der Erlös des letzten Konzerts in Höhe von 5.000,00 € nicht erreicht wurde, haben die Architekten den Fehlbetrag bis zu der Gesamtsumme gerne aufgestockt.

In einer gemütlichen nach dem Konzert ausklingenden Backstage-Runde spendierte die Band einen Teil Ihrer Gage noch einer Tiefbaufirma aus Borken, die z.Z. gemeinnützige Arbeit im Ahrtal bei den Flutopfern leistet.

So endete dieser tolle Lifeevent und ein Scheck von 5.000,00 € wurde zwischenzeitlich vor den Firmenräumen an der Agnes Miegel Straße dem Hospiz überreicht. Die „HEART OF STONES“ freuen sich schon auf 2022 um wieder nach Bottrop zu reisen. Torsten, Günni Co. sind immer gerne in „Ralf´s Cottage“. Glück Auf !!!

Sehr geehrte Zugehörige.

Sehr geehrte Besucher*innen.

Als stationäre Gasteinrichtung sind wir von Seiten der Landespolitik durch bestehende Verordnungen gezwungen, verschiedene Regelungen auch im Hospiz Bottrop umzusetzen.

Dies bedeutet aktuell:

Besuchsregelungen:

Es darf keine generelle Beschränkung der Besuche im Bezug auf Dauer und Anzahl ausgesprochen werden. Wir bitten Sie allerdings, im Hinblick auf unsere Gäste und das Pflegeteam, die Anzahl der Besuche möglichst einzugrenzen.

In der Zeit von 13:30 Uhr bis 14:45 Uhr bitten wir nicht zu Besuchen zu erscheinen. In diesem Zeitraum findet die Schichtübergabe statt.

Am Eingang müssen Sie täglich den Screening-Fragebogen leserlich ausfüllen. Beim Erstbesuch ist die Vorlage des Impfausweises, der Impfbescheinigung oder des entsprechenden QR-Codes auf Ihrem Smartphone erforderlich (die Daten werden dokumentiert).

Auf dem Weg zum sowie im Gastzimmer oder in den Gartenbereich sind im Hause „FFP-2-Masken“ von allen Besuchern zu tragen (dies gilt auch für unsere Gäste außerhalb der Zimmer).

Testregelungen:

Ein besuchstäglicher negativer POC-Test ist am Eingang vorzuweisen, wenn:

  1. Die letzte Impfung länger als sechs Monate zurückliegt und keine Auffrischungsimpfung erfolgte

POC-Testungen können wir aus personellen Gründen nur anbieten:

täglich zwischen 10:00 und 12:00 Uhr sowie 15:00 und 17:00 Uhr

Damit liegen wir deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen. Bei Besuchen außerhalb dieser Zeiten bringen Sie bitte eine entsprechende Bescheinigung eines Testzentrums mit. Begründete Ausnahmen sind möglich.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team des Hospiz Bottrop gerne zur Verfügung.

Im Jahre 1911 wurde der Männergesangverein Concordia Bottrop gegründet. Aus personellen Gründen fand bereits 1963 die Fusion mit dem Werkschor Ruhröl statt. Jetzt erfolgte die endgültige Auflösung. Sängermangel beendete die langjährige Tradition. Das Vereinsvermögen wurde an verschiedene Einrichtungen und Vereine gespendet. Über 600.- Euro freut sich das Team des Hospiz Bottrop. Bei der Übergabe in der Einrichtung an der Osterfelder Straße dankte Hospizleiter Christoph Voegelin den Überbringern, Heinz Getzmann (seit 1964 Chormitglied) und Heinrich Stricker, der auch seit 40 Jahren dem Chor angehörte. Neben den Überbringern sind auf dem Bild Lisa Müller (Pflegefachkraft) und Jürgen Münnich (Geschäftsführer des Hospizes) zu sehen.

In der 53. Folge trafen sich die Moderatoren und Techniker Fabian mit Geschäftsführer Jürgen Münnich und Hospizleiter Christoph Voegelin zu einem Plausch in den Räumlichkeiten an der Osterfelder Straße.

Neben dem üblichen Smalltalk mit den Medienprofis ging es den Hospizvertretern darum, Ängste und Vorbehalte gegen einen Besuch oder eine Aufnahme im Hospiz abzubauen. Entsprechend des Untertitels der Sendung „Lachen erwünscht“, trugen nicht nur die Bierchen dazu bei, dass die Stimmung bei den Machern der Sendung schnell normales Niveau erreichte und sich die launige Gesprächsrunde frei mit dem Thema „Sterben – Tod – Trauer“ auseinandersetzen konnte.

Zwei Programmpunkte erfreuten die Hospizler besonders. Zum einen kann sich der Träger über eine Spende freuen (bis Ende des Jahres wird das Spendenkonto auf YouTube gezeigt), zum anderen gelang es den Nicht-Bottropern Münnich und Voegelin beim Quiz „Wieviel Bottrop bist Du?“ Moderator Alex mit 10:3 zu besiegen.

Der ganze Mitschnitt der Sendung ist unter folgendem Link zu sehen:

„Es war das Jahr 2020, eine Zeit wo keiner wusste wie es weitergeht. Eine Zeit der Ungewissheit aber auch des Besinnens. Die Welt wurde immer schneller, höher und weiter.  Doch jetzt gibt es ein Virus, ein einziger kleiner und unsichtbarer Feind, der das Leben stilllegt. Ja, das Leben. Was bedeutet das Leben. Uns ist bewusst geworden, wie wichtig Familie, Freunde und ein kurzes Gespräch mit dem Menschen von Nebenan geworden ist (und Klopapier.). Oder die Dinge, die man gerne macht, wie in den Urlaub fahren und lecker essen gehen. Das kleine Spendencafé soll ein Ort zum kurzen „Innehalten“ sein, der diese großartige Sachen nicht in Vergessenheit geraten lässt. Der Kaffee oder evtl. gespendeter Kuchen, Plätzchen etc. kosten nichts.  Wer aber Lust hat, etwas Gutes zu tun und anderen eine Freude machen möchte, kann an Ecke Töttelberg / Utschlagstrasse eine Spende in unsere Spendenbox werfen.“, so beschreibt die Nachbarschaft Holthausen ihr einzigartiges Projekt im Internet. 200.- € konnten nun die Eheleute Lanfermann im Hospiz Bottrop an Daniela Lichtenstein aus dem Pflegeteam der Einrichtung übergeben. Dafür einen herzlichen Dank nach Kirchhellen.

3.000 Euro für das Bottroper Hospiz

Wie aus einer Handvoll Kleingeld eine hübsche Summe werden kann, zeigt die Aktion Centspende der Belegschaft der Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) und ihrer Tochtergesellschaft ELE Verteilnetz GmbH (EVNG). Jeden Monat verzichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ELE-Gruppe auf die Nachkomma-Stellen ihres Nettolohns und spenden die Cents für einen guten Zweck. Cent für Cent wanderte in den Spendentopf, und es kam eine beachtliche Summe zusammen: Insgesamt 9.000 Euro gehen nun an drei soziale Einrichtungen in Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck.

In Bottrop kann sich in diesem Jahr der Hospiz Förderverein als Träger der stationären Einrichtung über die Spendensumme von 3.000 Euro freuen.

Welche Einrichtungen mit der Centspende unterstützt werden, wird bei jeder Ausschüttung des Spendentopfes neu entschieden. Wichtigstes Entscheidungskriterium: Es müssen soziale Einrichtungen direkt hier vor Ort in den drei ELE-Städten sein. Arno Czarnetzki vom ELE-Betriebsrat: „Der Hospiz Förderverein ermöglicht Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein würdevolles Abschiednehmen und schmerzfreies Sterben. Mit der Mitarbeiterspende unterstützen wir eine gute Sache und leisten einen gemeinschaftlichen Beitrag für die Region.“

Eine Spende für das Hospiz in Bottrop: ELE-Mitarbeiter Arno Czarnetzki und Mathias Apitzsch (Rechts) überreichten die Centspende symbolisch an den Hospizleiter Christoph Voegelin (Mitte) sowie Sandra Reiß und Thomas Wieduwildt, beide Pflegefachkräfte im Hospiz.

Coronabedingt konnte die Übergabe des Erlöses des letzten Straßenfestes an der Memelstraße erst im November stattfinden. Dies tat aber der Freude des Hospizteams über die Summe von 760.- € keinen Abbruch. Ortrud Eilert und Helmut Ringhardt vom Festkomitee besuchten das Haus an der Osterfelder Straße und konnten sich einen persönlichen Eindruck davon machen, wie Pflegeeinrichtungen mit der Pandemie zurechtkommen müssen. Ein Treffen mit Gästen, eine Besichtigung der Einrichtung, ein maskenfreies Gespräch waren nicht möglich.

Der Spendenbetrag konnte durch Wurst- und Getränkeverkauf, durch eine Tombola sowie Zuwendungen der Teilnehmer*innen und Besucher*innen der Veranstaltung erzielt werden. Herzlichen Dank dafür.

Alle 120 zubereiteten Portionen Grünkohl mit der obligatorischen Mettwurst waren im Vorfeld bereits ausverkauft. Damit hatte niemand aus dem Feldhausener Club „Kochen für Strohwitwer“ gerechnet. Seit ca. 40 Jahren gibt es nun den Kochclub, in dem 14 Männer aktiv sind. Und jedes Jahr erhalten verschiedene Einrichtungen finanzielle Unterstützung aus dem Erlös des Speisenverkaufs. In diesem Jahr war auch wieder das Bottroper Hospiz dabei und durfte im November 500.- € in Empfang nehmen.

Neben den aktiven Köchen dankt das Team auch EDEKA Gerdes, Hof Borgmann, Hof Maaßen, Gasthof Berger und Getränke Sondermann, die erneut die Zutaten kostenlos zur Verfügung gestellt hatten.